Der Newsletter zum Thema Medien in Schleswig-Holstein
herausgegeben von
Filmkultur Schleswig-Holstein e.V.



Impressum
Letztes Update:
30. September 2020 - 13:40

Hansafilmpalast

Adresse: Hansastr. 48, 24118 Kiel
Internet: www.hansa48.de

Hansafilmpalast – das Kino im Kommunikationszenrtrum Hansastr. 48, immer Dienstags, 20.30 Uhr

Das kleinste und gemütlichste Kino Kiels, der Hansafilmpalast, ist seit nunmehr 20 Jahren ein fester Bestandteil des Kulturangebots im Kieler Kommunikationszentrum Hansastraße 48.

In den ersten Jahren wurde ein Projektor geliehen, später dann ein eigener angeschafft. Mit diesem wurden seitdem ungezählte Höhepunkte der Filmkunst im 16-mm-Format gezeigt, die in ihrem Anspruch zwischen Autorenfilmen und Kino zum Mitschießen gelegen haben sich aber immer vom Programm der etablierten Filmtheater deutlich unterschieden.

Technische Neuerungen haben inzwischen Einzug in das kleine Kino gehalten, geblieben ist, trotz zwischenzeitlicher Renovierungen, die eher ungewöhnliche halb Wohnzimmer-, halb Kinoatmosphäre, sehr zur Freude der Liebhaber zeitgenössischer Wohnzimmerkultur und der kontaktfreudigeren Gäste. Podeste gewährleisten eine optimale Sicht auf allen Plätzen und die neue Bestuhlung lockt mit kaum zu überbietender Beinfreiheit. Die Eintrittspreise sind nach wie vor gering; sie decken in der Regel knapp die Kosten für Filmverleih und Transport. Kinowerbung gibt es immer noch nicht, dafür aber einen fürstlich ausgestatteten Tresen mit allerhand Naschereien, die den Kinobesuch versüßen.

Die Ausgestaltung des Programms folgt nur selten einem durchgängigen Konzept, sondern orientiert sich überwiegend an den manchmal sehr spontanen Ideen von Publikum und Kinogruppe. Es gibt immer wieder Filme, die der ein oder andere zum aktuellen Spieltermin der kommerziellen Kinos verpasst hat, die vielleicht erst gar nicht in Kiel angelaufen sind, oder die man gern (und sei es zum fünften Mal) noch einmal sehen würde.

Zu besonderen Anlässen, wie z.B. an Abenden vor Feiertagen, lockt der Hansafilmpalast mit außergewöhnlichen Vorstellungen wie langen Science-Fiction-Nächten, Charlie-Chaplin-Kurzfilmabenden (mit teilweise unveröffentlichten Stummfilmen) oder auch Open-Air-Kinoabenden.

Von Mitte Juni bis Anfang September schließen sich die Tore des Hansafilmpalastes, da die Zeit, in der die Tage lang, die Nächte kurz und (hoffentlich!) sommerlich sind, eher nächtliche Strand- und/oder Grillvergnügen nahe legen, als einen Besuch im Kino.

Nach wie vor ist der Hansafilmpalast ein Kinoerlebnis der ganz besonderen Art und sei allen empfohlen, die ein Stück lebendige Kinokultur zum Mitmachen und Zugucken genießen möchten.

Programm unter www.hansa48.de.