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24. Januar 2022 - 13:39

Der Spion, den ich liebte – Ein persönlicher Nachruf auf Roger Moore

Von Daniel Krönke

James Bond kann nicht sterben. Eine dramaturgische Prämisse, die nach mehr als 50 Jahren erfolgreichem Bond-Franchise mittlerweile auch eine kommerzielle und populär-kulturelle Tatsache wurde. Umso einschneidender war die Nachricht vom ersten Todesfall eines James-Bond-Darstellers: Am 23. Mai verstarb der 89-jährige Sir Roger Moore nach einem kurzem Kampf gegen den Krebs. Der britische Schauspieler hatte die Rolle des britischen Geheimagenten 1973 vom „Ur-Bond“ Sean Connery übernommen und den Geheimagenten ihrer Majestät in sieben Bond-Filmen dargestellt. Zahllose Artikel und Video-Tributes zeugen von der ungebrochenen Popularität Moores, der sich schon vor Jahrzehnten aus der Vollzeit-Schauspielerei zurückzog und vorwiegend als UNICEF Sonderbotschafter aktiv war.

Vielleicht ist es so wie mit dem Küken, das aus dem Ei schlüpft: Das erste zu erblickende Wesen wird als Bezugsperson fixiert. Mir ging es so mit Roger Moore als James Bond in „Der Spion, der mich liebte“ („The Spy Who Loved Me“, Lewis Gilbert, GB 1977, Trailer). Mein erster Bond im Kino, zusammen mit Schul-Kumpels in der Nachmittagsvorstellung im Stader Zeughaus, das war schon eine große Sache. Tatsächlich kann ich mich nicht erinnern, ob ich vorher schon einen Bond im Fernsehen sah. Und wenn, dann war der erste Fernseh-Eindruck nach dem Kinoerlebnis ohnehin verblasst. Carly Simons Ohrwurm „Nobody Does It Better“ lief über Maurice Binders Titelsequenz. Dann Telegrafen-Armbanduhr, der Ski-Sprung in den Abgrund mit rettendem Union-Jack-Fallschirm, der tauchende Lotus Esprit S1 (ich musste das Modell-Auto haben; es ist seit Jahren „missing in action“), Strombergs Atlantis-Unterwasserfestung, drei Atom-U-Boote und ein Super-Tanker, der sie schluckt. Richard Kiel als der Beißer („Jaws“), Curd Jürgens als teuflischer Nemo. Und mittendrin Roger Moore, der das alles entweder souverän im Griff hatte oder es mit etwas Anstrengung und Bravado in den Griff bekam. Waghalsige Stunts und perfektes Überwältigungskino, natürlich noch ohne CGI. Gleich zwei Mega-Sets von Filmarchitekten-Legende Ken Adam. Für das Innenleben des Super-Tankers wurde die größte Soundstage ever in den Pinewood-Studios gebaut, die „007 Stage“ steht bis heute. Dieser Bond schien nicht zu toppen.


Roger Moore als Commander James Bond und Richard Kiel als „Beißer“ in „Der Spion, der mich liebte“ (Foto: IndieWire)
Heute, aus der vermeintlich schlauen Retrospektive, hat man möglicherweise andere Lieblings-Bond-Filme; bei mir steht „Im Gehimdienst Ihrer Majestät" ("OHMSS“, Peter R. Hunt, UK 1969) sehr weit oben. Und ja, die typischen Bond-Attraktionen waren natürlich zu toppen, inklusive der physischen Kapazitäten der Bond-Darsteller. Aber Roger Moore bleibt für mich der eigentliche Bond: Smart, elegant und eloquent, aber durch seine niedlich herausgestellte Genusssucht nach den „schönen Dingen des Lebens“ und durch seine flappsigen Oneliner doch menschlich und nahbar. Andere Versionen des britischen Spions mögen härter, archaischer, athletischer, näher am Original etc. sein, aber für Moores lausbübische Interpretation gibt’s bei mir einfach die meisten Sympathiepunkte. Es gab auch echte Ausfälle unter den Moore-Bonds, mit teilweise grandios schlechten Szenen (die mittlerweile schon wieder Spaß machen). Als Beispiel sei da nur mal der Angriff der Spandex-beleibten „Octopussy“-Kämpferinnen auf Kamal’s Palast („Octopussy“, John Glen, GB 1983, Trailer) genannt. Das lag weniger an Moore als an Drehbuch, Regie und Produktion. Aber so loyal 007 gegenüber seiner Queen ist, so verlässlich war Roger Moore für die Bond-Produzenten. Auch die miesesten inszenatorischen Einfälle durchspielte er mit dem gleichen routinierten, aber immer authentischen Charme. Ich weiß nicht viel über Moores private Persona, aber man liest ja doch und kann es in den Making-Ofs hören, dass er der Presse geduldig die immer gleichen Fragen beantwortete, stets bereit war, länger am Set zu bleiben, und überhaupt ein beliebter, gutgelaunter Kollege war. Man glaubt das sofort, es passt zu seinem späteren, jahrzehntelangen Engagement für UNICEF (für das er den "Sir"-Titel erhielt) und zu seinem Schweigen des Gentlemans zu jedweden Skandalen am Set.


Er ist wieder aufgetaucht: Der Lotus Esprit S1, als Modell im Maßstab 1:43 (Foto: dakro)
Filmhistorisch gibt es – abgesehen von den Bond-Filmen – keine wirklichen Highlights in seiner Vita. Aber es macht Spaß, ein paar seiner anderen Filmarbeiten zu checken: Aus seiner sieben Jahre umfassenden Rolle als „Simon Templar“ („The Saint“, GB 1962-1969) sei das abschließende TV-Special „Vendetta For The Saint“ („Simon Templar: Die sizilianische Mafia“, Jim O’Conolly, GB 1969, Trailer) als Kostprobe empfohlen. Man achte mal darauf, wie Moore den Nukleus für „seinen“ Bond hier schon anlegte und wie souverän er sich durch alle Pappkulissen und Rückprojektionen spielte. In gewisser Hinsicht waren die Jahre als Simon Templar eine einzige Bewerbung für die Rolle des James Bond. Ironischerweise war Moore gerade verbucht, als 1969 die kurzfristig freie Stelle dann mit George Lazenby gefüllt wurde. Sicher auch mutig von Moore, nach Lazenbys katastrophalem Abschneiden bei den Filmkritikern (der eher lustlose Sean Connery musste 1971 in „Diamantenfieber“ prompt noch mal ran), die Rolle zu übernehmen. Aber Moore hatte durch „The Saint“ bereits ein gutes Standing. Eigentlich hat er lediglich seinen Privatdetektiv Simon Templar in den Spion ihrer Majestät James Bond gemorpht. Heute weiß man, die „Leichtigkeit“ seiner Rolleninterpretation passte so gut in die hedonistischen 70er-Jahre. Als Kino-Jüngling habe ich vielleicht eher die Kunst der leisen, britischen Ironie im Angesicht des verhärmten Bösen aus dem Kino mit in die reale Welt genommen. Das passte sicher in die Gefühlswelt eines Adoleszenten, auf alles eine flappsige Antwort zu haben. Kam nicht immer gut an.


Roger Moore einmal (etwas) anders: Als düsterer Racheengel in „James Bond – In tödlicher Mission“ (Foto: IndieWire)
Roger Moore hat in den Bond-Jahren und eher so nebenher ein paar Action-Abenteuer gedreht, die damals für uns natürlich Pflicht waren. Mir sind der Söldner-gegen-Apartheid-Reißer „Die Wildgänse kommen“ („The Wild Geese“, Andrew V. McLaglen, GB 1978, Trailer), in dem er einen irischen Ex-Soldaten und Hitman mit dem Herzen am rechten Fleck spielt, sowie das „Sprengkommando Atlantik“ („Ffolkes“ aka „North Sea Hijack“, ebenfalls Andrew V. McLaglen, GB 1980, dt. Trailer) in lebhafter Erinnerung. Ersteren kann man durchaus noch mal goutieren, die Message kann man gelten lassen, und der Film hat einen unglaublichen Cast: Neben Moore noch Richard Burton, Richard Harris und einen wirklich glänzend aufspielenden Hardy Krüger. Selbst in dieser Liga machte Roger Moore keine schlechte Figur, vielleicht auch, weil er nie den Drang verspürte, sich nach vorne zu spielen.

Laut Kritikermeinung gelang ihm seine beste schauspielerische Leistung in dem kammerspielartigen Psycho-Doppelgänger-Thriller „The Man Who Haunted Himself“ (Basil Dearden, GB 1970, Trailer). Der Film sticht vielleicht einfach nur aus seiner Filmografie heraus, weil die Story Moore etwas mehr als nur den upper-class, nicht aus der Fassung zu bringenden, ironischen Briten abverlangte. Moore stellte stets sein schauspielerisches Licht unter den Scheffel, und es plagte ihn auch nie das Verlangen nach einem Prestige-Projekt zur mimischen Rehabilitation.

Bond-Filme können mir immer noch Spaß machen, keine Frage. Und mit Daniel Craigs ultra-tougher Interpretation ist auch ein zeitgemäßer Bond am Start. Einer, der unter der Beschissenheit der Dinge leidet, sich aggressiv dagegen wehrt, aber gleichzeitig ständig ans Aufhören denkt. Mir fehlt oft die Verspieltheit, Leichtigkeit und letztendlich der Hoffnungsschimmer, dass das Böse in der Welt mit aufrechter Haltung, Humor und Stil besiegt werden kann. Ein Trugschluss, sicher, man braucht nur ein Blick auf die täglichen Nachrichten zu werfen, um jedweden Humor zu verlieren (die Nachricht von Moores Tod blitzte ironischerweise zwischen den News zum Terror-Attentat in Manchester auf). Vielleicht deshalb frische ich die Erinnerung an Roger Moore gerne auf: Er konnte diese Hoffnung und Haltung besser verkörpern, als alle anderen seiner Zunft.

Farewell, Roger Moore. Nobody did it better. (dakro)

Freunde und Kollegen zu Roger Moores Bond



Stand der deutschen Sekundärliteratur zum Bond-Film: Das Citadel-Filmbuch (Goldmann Verlag; Sammlung Bomke)
Moore war der Bond meiner Kindheit, der, der noch einwandfrei funktionierte. Ich muss so 10 gewesen sein, als ich „Moonraker – Streng geheim“ („Moonraker“, Lewis Gilbert, GB 1979, Trailer) im Kino sah, mehrmals versteht sich. Dank immenser Werbung, des Filmmagazins „cinema“ und der legendären Fernsehsendung „Kennen Sie Kino?“ wusste ich um den Struktur der Filme mit Pre-Title-Sequence, Title-Sequence, Bond-Bösewichte, Neben-Bösewichte, Girls – und damals besonders wichtig – Gadgets! Immer konnte etwas etwas anderes sein: Autos flogen, tauchten, Gondeln hatten Luftkissen und fuhren über Land, und dann, nach „Star Wars“, flog Bond sogar ins All! Ich flehte um die Laser-Waffe und bekam sie trotz elterlichen Protesten zu Weihnachten geschenkt ... Nach „Der Mann mit dem Goldenen Colt“ („The Man With The Golden Gun“, Guy Hamilton, GB 1974, Trailer), „Der Spion, der mich liebte“ und eben „Moonraker“ konnte mich kein Bond mehr überzeugen, geguckt habe ich sie doch fast alle.
Martin Bomke, Berlin

Roger Moore war für mich der smartere Bond durch seinen feinen, schneidenden Humor. Er war mehr ein britischer Lord als ein physisch stark präsenter Bond wie Sean Connery. Eine der besten Szenen war sicher der Moment, als er in „Der Spion, der mich liebte“ mit dem schnittigsten Fahrzeug der Welt, also dem Lotus Esprit Turbo, aus dem Meer auf den Strand fuhr und irgendein Meeresgetier aus dem Auto schmiss. Oder die Verfolgung von Grace Jones alias May Day in „Im Angesicht des Todes“ („From A View To A Kill“, John Glen, GB 1985, Trailer) den Eiffelturm hinauf – ganz großes Kino, ich liebe Paris als Filmtapete! Roger Moore hatte immer eine Augenbraue oben, spielerische Ironie vom Feinsten, so behalte ich ihn in Erinnerung. Schade, dass er gehen musste, und Danke für grandiose Momente auf der Leinwand.
Ken Gans, Kiel

Mein erster James Bond, mit Vater und Bruder: „In tödlicher Mission“ („For Your Eyes Only“, John Glen, GB 1981, Trailer). Ich war 13 Jahre alt, und nach „Star Wars – Das Imperium schlägt zurück“ kamen in diesem Jahr 1981 zwei neue Helden für mich ins Kino: Indiana Jones mit „Jäger des verlorenen Schatzes“ und nun auch James Bond mit Roger Moore. Für das Kinoplakat bin ich dann noch mal mit dem Fahrrad zum 17 Kilometer entfernten Stader Kino gefahren, um es für 3 DM dem Betreiber abzukaufen.


17 km mit dem Fahrrad und 3 DM für das Original-Plakat zu „James Bond – In tödlicher Mission“ (Foto: Kester Krönke)
Bis Heute ist dieser Bond für mich der Beste mit Roger Moore. Er gilt als der „härteste“ mit ihm. Für Moore teilweise selbst auch, er soll darauf bestanden haben, einige Szenen zu entschärfen. Das Drehbuch war wohl eher ungewöhnlich für einen Bond dieser Zeit. Wenn ich an die Szene denke, als Bond sich an dem Berufskiller Locque rächt, indem er seinem Auto an der Klippe den letzten Tritt zum Absturz gibt, hätte das auch gut zu einem Daniel Craig-Bond gepasst. „Die Wildgänse kommen“ war auch ein Highlight mit Roger Moore, der restliche Cast des Söldner-Films natürlich auch. Der Film wurde damals zwar moralisch angezweifelt, für mich sind dabei einige Wahrheiten enthalten, die auch heute noch aktuell sind. Absetzen und Einsetzen von Staatspräsidenten durch Söldner oder „Special Forces" für Rohstoffe? Wohl immer noch und immer wieder ein kontroverses Thema, oder?
Kester Krönke, Stralsund

„Moonraker – Streng geheim“, 1979 als 15-Jähriger (ich meine: im Kieler Metro-Kino) gesehen, war mein erster „Bond“. Später geschaute, frühere „Bonds“ verwirrten mich, „weil falscher Darsteller“. In „Moonraker“ ging ich, weil Technik- und Astro-Fan. Ich hatte ein Jahr zuvor zur Konfirmation einen veritablen 12-Zoll-Newton-Reflektor geschenkt bekommen, mit dem ich seither Mondkrater, Sonnenflecken, den Jupiter, seine Galileischen Monde sowie Saturns Ringe beobachtete und katalogisierte. Mich faszinierten als entsprechenden „Nerd“ (das Wort gab’s damals noch nicht) also vor allem die Bond-Mobile. Und da gibt’s so eine schöne, völlig abgedrehte Sequenz, wo Bond in einer venezianischen Gondel vor den Verfolgern im Speed-Boot flieht. Er drückt auf einen Knopf, ein „Menü“ klappt raus, die Gondel wird zum Hovercraft (Luftschürze rot-weiß). Während die Verfolger in ihrem Motorboot natürlich abdrehen müssen und slapstickartig ins Wasser der Lagune fallen, geht Bonds Gondel an Land, quert den Markusplatz und -turm, dem der Campanile an meinem Balkon nachgebildet ist, lässt Taubenschwärme aufflattern. Passanten staunen, dem Ober schäumt das Bier auf den Sonntagskragen des Kunden ...
Jörg Meyer, Kiel

„Moonraker – Streng geheim“ ist und bleibt ein herausragendes Bond-Erlebnis. Und wenn ich Bond sage, meine ich immer in erster Linie Roger Moore. Er war mein erster Bond und „Moonraker“ mein erster Bond-Film, damals alternativlos im Kino. Das prägt. „Moonraker“ kam meiner kindlichen Wahrnehmung sehr entgegen. Er hat grandiose Schauplätze (Venedig, Rio, Weltall), den Beißer, grotesken (und grotesk unsorgfältig inszenierten) Slapstick-Humor – und Roger Moore. Ich habe mir den Film noch einmal angesehen und mag ihn immer noch sehr. Erstens weil er immer noch das Kind in mir glänzend bedient. Und zweitens weil er mir heute wie ein surrealistischer Traum-Film vorkommt. Die Ortswechsel sind kaum plausibilisiert, es strotzt vor Merkwürdigkeiten, z.B. zwei Frauen, die bei jedem Auftauchen neue Namen haben. Es wird viel aufgewacht und dann gehandelt. Die Verführungsszenen sind ohne jede Sinnlichkeit, sie wirken eher wie Verabredungen. Dafür ist Roger Moore ideal. Er nimmt alles stoisch und mit einem Lächeln oder einem Spruch hin. Dieses Understatement lässt allem die gleiche Aufmerksamkeit und Ernsthaftigkeit angedeihen. Eine angemessen unernste Form der Ernsthaftigkeit. Moore hält damit alles zusammen: die Erhabenheit der surreal anmutenden Settings, den scheinbar idiotischen Venedig-Quatsch, die von dem schlechtgelauntensten Bond-Bösewicht aller Zeiten, Michael Lonsdale, ersonnene intergalaktische Lebensborn-Fantasie. Es ist ein Traum, in dem alles rein und elementar ist, ohne die Notwendigkeit, narrativer Motivierungen. Das Böse, das Gute, das Alberne, das Sexuelle. Bond ist hier wie Alice im Wunderland, nur, dass er sich auszukennen scheint. Eine großartige Zeile: „Wie schlägt man in Rio fünf Stunden tot, wenn man nicht Samba tanzt?“ Bond meint Sex, Samba bedeutet auch Sex. Es ist grandios. Bond kann nichts, aber wird gezeigt als jemand, der alles kann. Und er betrachtet sich selbst die ganze Zeit mit einem amüsierten Staunen. Ich sage es als Wertung und als Beschreibung: Dieser Bond ist ein Traum.
Sven Sonne, Kiel

Tipps und Links zum Thema

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  • The James Bond Archives: Der Ziegelstein vom Taschen-Verlag hat ein faires Preis-Leistungsverhältnis. Viel Bild und informativer Text. Dt. Ãœbersetzung ist im Extraheft dabei.
  • Granz große Klasse sind die Interpretationen von Bond-Songs und -Scores, die David Arnold für sein "Shaken and Stirred - The James Bond Project" versammelt hat. Noch bevor er die Musik für die letzten Brosnan- und ersten Craig-Bonds komponierte, hat das Filmmusik-Wunderkind aus schierer Begeisterung Material insbesondere und im Geiste von John Barry neu interpretiert. Der adelte das Projekt durch explizites Lob. Anspieltipps: "All Time High" mit Jarvis Cocker (Pulp) und "OHMSS" von den Propellerheads. Gibts für 1 Cent bei amazon.de. Zuschlagen!
  • Bigger Than Life – Ken Adam’s Film Design: Skizzen, Entwürfe und persönliche Dokumente des Architekten und Set-Designers Ken Adam, der sein jetzt preisgekröntes Ken-Adam-Archiv vor ein paar Jahren der Deutschen Kinemathek vermacht hat. Eine erste Ausstellung lief 2014/2015 in Berlin. Ken Adam hat u.a. auch für Kubrick (der „War Room“ in „Dr. Strangelove“) gearbeitet. Seine Bond-Sets sind legendär. Deutsche Kinemathek, Museum für Film und Fernsehen, Kerber Verlag
  • Roger Moore: A Matter Of Class - Einstündige TV-Doku von 1995 (via YouTube)
  • Artikel „Roger Moore Remembered: How His Light Touch Made Him the Most Enduring Bond“ von Bill Desowitz, IndieWire
  • Artikel „Roger Moore: a modest, self-deprecating James Bond who brought some serious aplomb“ von Peter Bradshaw, The Guardian
  • 10 Most Memorable Bond Moments on WatchMojo