Der Newsletter zum Thema Medien in Schleswig-Holstein
herausgegeben von
Filmkultur Schleswig-Holstein e.V.



Impressum
Letztes Update:
16. Dezember 2018 - 18:01

14. Filmfest Schleswig-Holstein - Augenweide

Die Preisträger

Die Jury des 14. Filmfests Schleswig-Holstein - Augenweide (Hannes Burchert und Tobias Degenhardt, Preisträger der Augenweide 2009, sowie Anne Garber, Produzentin Regard Film GmbH) hatte zwei Preise in Höhe von je 2.000 Euro zu vergeben. Den von der Kieler Pumpe gestifteten Preis teilte sie in einen Preis für den besten Kurzfilm und einen für den besten Dokumentarfilm. Der von der Kulturellen Filmförderung S.-H. e.V. gestiftete Preis wurde als Preis für den besten Spielfilm vergeben.

Den Kurzfilmpreis Augenweide 2010, dotiert mit 1.000 Euro, gewinnt
Christian Mertens
Begründung:
Ein Clip, der einen packt, weil er unerwartet tiefe Gefühle anspricht. Ein ausbalanciertes Spiel zwischen Bildästhetik, wunderbar sanftem Rhythmus und der Melancholie und Tiefe des Songs Baukran von Niels Frevert ... intensiv und feinfühlig: ein Kurzfilm wie Lyrik, der ohne Erklärung, nur durch Emotionen funktioniert.

Den Dokumentarfilmpreis Augenweide 2010, dotiert mit 1.000 Euro, gewinnt
Rainer Komers
Begründung:
Der Film zeigt eine Zivilisation, die sich Natur aneignet. Ästhetische, komisch-ernste Bilder, das collagenhaft-stimmungsvolle Portrait einer Region und ein unkommentierter, fremder Blick auf menschliches Handeln.

Den Spielfilmpreis Augenweide 2010, dotiert mit 2.000 Euro, gewinnt
Bartosz Werner
Begründung:
Sein Egoismus, ihre Reife – glaubhafte Charaktere in einer glaubhaften Geschichte, ein schnörkelloser Coming-of-Age-Film über das Loslassen. Mit kinematografischer Sicherheit und Leichtigkeit kontrolliert Bartosz Werner sein Spielfilmdebüt Unkraut im Paradies und bietet seinen Schauspielern die Plattform für eine durchweg beeindruckende Leistung.

Eine lobende Erwähnung erhält
Malte Blockhaus und Philipp Achterberg
Begründung:
In diesem Film geht es um Würde, es geht um Respekt. Den Respekt vor sich selbst und den Respekt zwischen einem Dokumentarfilmteam und seinem Protagonisten. Malte Blockhaus und Philipp Achterberg gelingt es in ihrem Film Bücken für 8 Cent mit einfachen Mitteln, ein grofles Thema ohne moralischen Zeigefinger zu thematisieren.