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20. Mai 2019 - 21:14

23. Filmfest SH 2019

Hochkarätige Jury vergibt den neuen Gesa Rautenberg Langfilmpreis

Im Hinblick auf das 23. Filmfest Schleswig-Holstein vom 9. bis 11. Mai 2019 und das 40. Jubiläum des Kinos in der Pumpe (ehemals: Kommunales Kino in der Pumpe) sowie des 30. Jubiläums der Vereinsgründung hat der Mitveranstalter und Preisstifter Filmkultur Schleswig-Holstein e.V. den diesjährigen Langfilmpreis seiner Mitgründerin (1989) und späteren Vereinsvorsitzenden Dr. Gesa Rautenberg gewidmet.

Der neue Gesa Rautenberg Langfilmpreis für Wettbewerbsbeiträge ab 25 Minuten ist mit 2.000 Euro dotiert und wird von einer dreiköpfigen Jury vergeben. „Passend zu unserer Filmpreis-Premiere konnten wir dieses Jahr ein ganz besonders fachkompetentes und festivalerfahrenes Trio für die Jury gewinnen“, freut sich Filmkultur SH-Vorstandsmitglied und Co-Festivalleiter Daniel Krönke.

Linde Fröhlich, künstlerische Leiterin der Nordischen Filmtage Lübeck, Saskia Wegelein, Co-Geschäftsführerin des Filmbüros Bremen und Produzentin (episode-film), sowie der Filmemacher und FFSH-Publikumspreis-Gewinner 2018 Kay Gerdes wählen aus 10 Dokumentationen den Gewinner des neuen Gesa Rautenberg Langfilmpreises.



Linde Fröhlich


Saskia Wegelein


Kay Gerdes
„Noch heute hallt das Wirken von Dr. Gesa Rautenberg für die Filmkultur in SH nach“, begründet Daniel Krönke die Entscheidung für die Namenswidmung. „Mit dem Gesa Rautenberg Langfilmpreis möchten wir sie für ihre außerordentlichen Verdienste um die Förderung des Filmschaffens und der Filmkultur in Schleswig-Holstein ehren und darüber hinaus einen Beitrag leisten, ihren hochkompetenten und zum einem großen Teil ehrenamtlichen Einsatz nachhaltig zu würdigen. Damit sie uns allen als beispielhaft in Erinnerung bleibt“, so Krönke. Der Vorstand von Filmkultur SH erklärte Dr. Rautenberg darüber hinaus zum Ehrenmitglied des Vereins.

Als Mitglied des Filmclubs Kiel seit den frühen 1970er Jahren und spätere Mitgründerin sowie langjährige Leiterin des Kommunalen Kinos Kiel hat Dr. Gesa Rautenberg Maßstäbe für die Präsentation von Filmkultur gesetzt und sich sowohl inhaltlich als auch betriebswirtschaftlich gegen das damalige, dominante Kinomonopol in Kiel behauptet. Für ihr Engagement auch über die Landesgrenzen hinaus wurde die Kunsthistorikerin 2003 mit dem Bundesverdienstkreuz für bundesweites Engagement für die Filmkunstausgezeichnet.


Gesa Rautenberg im Juni 2003 bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes (Foto: jm)
Über den ebenfalls beim Filmfest SH vergebenen und mit 2.000 Euro dotierten Kurzfilmpreis der PSD Bank Kiel für Beiträge aus dem Kurzfilmprogramm entscheidet das Publikum. Beide Preise werden im Anschluss an den traditionellen Kurzfilmabend des FFSH am Samstag, 11. Mai 2019 ab 20 Uhr vergeben.

(nach einer Pressemitteilung des Filmfests SH)

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